Auf den Spuren der Römer
Am 12.06.2026 unternahm die Klasse 6b einen Ausflug in das Terra-Sigillata-Museum und begab sich auf die Spuren der Römer.
Der Tag begann mit einer einstündigen Bahnfahrt in das kleine Örtchen Rheinzabern, das in der Antike zu den bedeutendsten Töpferzentren des Römischen Reiches zählte
Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir das Museum, wo wir stilecht mit den lateinischen Worten „Salvete!“ begrüßt wurden. Anschließend tauchten die Schülerinnen
und Schüler, aufgeteilt in zwei Gruppen, in die Welt der Römer ein. Einer der beiden Programmpunkte war eine Führung durch die insgesamt fünf Ausstellungsräume des Museums,
in denen zahlreiche jahrtausendealte Fundstücke aus der Römerzeit zu bestaunen waren. Besonders begeistert haben die vielen interaktiven Stationen, welche die
Lebenswelt der Römer erlebbar machten. So konnten die Schülerinnen und Schüler eine Duftprobe der Lieblingsdüfte von den Römer nehmen, beim Fährtenlesen rätseln,
zu welchen Tieren die 1800 Jahre alten Abdrücke gehörten und sogar dieselben Spiele ausprobieren, mit denen sich einst römische Kinder die Zeit vertrieben.
Getreu dem Motto „Kleider machen Leute“ durften sie außerdem in römische Gewänder schlüpfen und sich so für einen Moment wie echte Römer fühlen

Ein echtes Highlight war der zweite Programmpunkt, bei dem die Schülerinnen und Schüler eigene Reliefschalen herstellen und so die Arbeit der antiken Töpfer nachempfinden konnten


Das Arbeiten mit Ton bereitete nicht nur große Freude, sondern weckte auch den Ehrgeiz aller Beteiligten. Mit beeindruckender Konzentration machten sich die
Schülerinnen und Schüler daran, eine möglichst detailreiche Schale zu gestalten. Wir freuen uns schon darauf, die fertigen Töpferwaren in den Händen halten zu können
und blicken auf einen gelungenen und erlebnisreichen Ausflug zurück!
(Mor)
Workshop zu Nachhaltigkeit, Ernährung und Klimawandel
Wie beeinflusst unsere Ernährung das Klima? Und warum spielen regionale und saisonale Lebensmittel eine so wichtige Rolle für eine nachhaltige Zukunft?
Mit diesen Fragen beschäftigten wir uns bei einem Ernährungsworkshop bei GLOW in Karlsruhe. GLOW steht für Globales Lernen – Wandel gestalten, ist ein gemeinnütziger
Verein und setzt sich für die außerschulische Bildung von Kindern und Jugendlichen ein. Zu Beginn des Workshops lernten wir über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Ernährung.
Die Teilnehmenden erfuhren, wie Lebensmittel produziert, transportiert und verarbeitet werden und welche Auswirkungen dies auf den CO₂-Ausstoß und die Umwelt hat.
An anschaulichen Beispielen wurde deutlich, dass bewusste Ernährungsentscheidungen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.
Bei der anschließenden Arbeit in Kleingruppen lag der Schwerpunkt auf regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Die Schülerinnen und Schüler lernten,
welche Vorteile Obst und Gemüse aus der Region bieten: Kurze Transportwege verringern den CO₂-Ausstoß, während saisonale Produkte oft frischer sind und weniger Energie
für Anbau und Lagerung benötigen. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Lebensmittel zu welcher Jahreszeit verfügbar sind und wie sich diese in den Speiseplan integrieren lassen.

Neben theoretischem Wissen bot der Workshop zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen und Diskutieren. Die Jugendlichen tauschten sich über ihre eigenen Essgewohnheiten aus und entwickelten Ideen, wie nachhaltige Ernährung im Alltag gelingen kann – sei es durch den Kauf regionaler Produkte, der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung oder einem bewussteren Umgang mit Ressourcen. Praktisch umgesetzt wurde das Gelernte bei einem gemeinsamen Mittagessen.
Zuerst wurden klimafreundliche Rezepte ausgesucht und Einkaufslisten erstellt. Dann ging es ans Einkaufen im Supermarkt innerhalb eines vorgegebenen
Budgets und dem Herstellen der Speisen. Die Jugendlichen ließen sich das Essen schmecken und nahmen wertvolle Impulse für ihren Alltag mit nach Hause.
(Höfl)
Unsere Achtklässler auf Städtereise
Auf nach Bayern
Ende April besuchte die Klasse 8b die Landeshauptstadt München. Natürlich wurden alle wichtigen Hotspots erkundet, wie die Altstadt, die Bavaria Filmstadt, das Deutsche Museum
und den Englischen Garten. Das Olympiazentrum, das im Moment saniert wird, besahen wir uns sogar von oben via Skylift.
Am besten hat uns aber der Wandertag gefallen, bei dem wir mit der Bahn an den Schliersee fuhren und von dort aus auf die Schliersbergalm wanderten.

Der Weg war steil – aber oben die Aussicht großartig! Und das alles bei Kaiserwetter! Runter gings übrigens anstrengungsfrei mit der Sommerrodelbahn.
München war eine Reise wert und für unsere Klassengemeinschaft ein Gewinn!
(Ried)
Auf nach Hessen
Los ging’s für die 8c mit einer Zugfahrt – mehr oder weniger entspannt.
In Frankfurt angekommen starteten wir direkt mit einer kleinen Erkundungstour zu Fuß. Highlight des Tages war die zweistündige Stadtführung!

Unsere Füße hatten definitiv eine eigene Meinung dazu. Oben auf dem Maintower wurden wir aber mit einer richtig krassen Aussicht belohnt.
Am nächsten Tag ging es sportlich los. Wir waren zu Teamwettkämpfen in der Bashzone. Abends hingegen entspannten wir uns im Kino bei Super Mario Galaxy.
Gut gefallen hat uns das Senckenbergmuseum, wo wir riesige Dinosaurierknochen und andere Tiere bestaunten. Richtig spannend wurde es im Dialogmuseum bei einer Dunkelführung.
Nun waren alle Sinne und ein Blindenstock gefragt, um sich fortzubewegen und ja, ein paar sind auch gegen Wände gelaufen.
Die Freizeit kam auch nicht zu kurz bei Bowling und Shopping auf der Zeil.
Müde und mit lustigen Erinnerungen im Gepäck kamen wir zu Hause an. Fazit: Frankfurt, wir kommen wieder.
Dann aber mit bequemeren Schuhen.
(Soraya, Stella, Maxim, Bilal)
Schulhündin Mabel zu Besuch
Einen ganz besonderen Gast durften die Klassen 6a und 6b der Realschule Neureut kürzlich im Unterricht begrüßen: Mabel, eine ausgebildete Schulhündin, besuchte uns gemeinsam mit ihrer Besitzerin Frau Pierratos – die gleichzeitig auch unsere Lehrerin ist.
Bereits im Vorfeld wurden wir sorgfältig auf den Besuch vorbereitet. Gemeinsam besprachen wir wichtige Regeln im Umgang mit Mabel: Wir sollten z.B. darauf achten, nicht laut zu sprechen, sie nicht am Kopf anfassen und unsere Taschen geschlossen halten, damit sie nichts herausnimmt oder etwas Falsches frisst.
Auch mögliche Ängste gegenüber Hunden wurden thematisiert. So konnten wir sicherstellen, dass sich sowohl Mabel als auch wir uns wohlfühlen. In der ersten Stunde war Mabel zu Besuch im Mathematikunterricht der Klasse 6b. Dort durfte sie sogar kurz die Rolle der Lehrerin übernehmen: Mit einem Würfel bestimmte sie die Aufgaben, die wir anschließend rechnen sollten. Zwischendurch zeigte sie uns immer wieder kleine Kunststücke, die uns sehr beeindruckten – zum Beispiel winkte sie uns mit ihrer Pfote zu. In der zweiten Stunde besuchte Mabel dann die Klasse 6a während der Klassenlehrerstunde.
Auch hier erinnerten uns unsere Klassenlehrerinnen Frau Begaj und Frau Polzer zunächst noch einmal an die vereinbarten Regeln. Anschließend lernten wir durch Frau Pierratos wichtige Grundlagen zur richtigen Hundehaltung kennen. Ein besonderes Highlight war, als Mabel durch die Klasse ging und jeden Einzelnen mit einem „Handschlag“ begrüßte.

Danach wurden uns alle wichtigen Dinge gezeigt, die man für einen Hund benötigt. Besonders spannend fanden wir die nonverbale Kommunikation zwischen Hund und Halterin. Mabel zeigte uns eindrucksvoll, was sie alles kann: Sie konnte auf Kommando laut oder leise bellen, winken, die Pfote geben, Gegenstände bringen und sogar ins Ohr „flüstern“. Anschließend durfte jeder, der wollte, selbst ausprobieren, mit Mabel eine kleine Runde zu laufen, um die nonverbale Kommunikation selbst zu testen.
Zum Abschluss hatte jeder die Möglichkeit, sich persönlich von Mabel zu verabschieden. Neben dem großen Spaßfaktor hatte der Besuch von Mabel auch viele pädagogische Vorteile.
So kann die Motivation im Unterricht gefördert , Wissen alltagsnah vermittelt und soziale Kompetenzen und ein respektvolles Miteinander weiter gestärkt werde.
Hunde wie Mabel durchlaufen eine spezielle Schulung, in der sie lernen, ruhig und gelassen auf unterschiedliche Situationen im Schulalltag zu reagieren. Für uns alle war es eine sehr schöne und spannende Erfahrung, bei der wir nicht nur viel über Hunde gelernt haben, sondern auch einen ganz besonderen Unterricht erleben durften.
(Pol, Serafine, Lua, Nele und Mona)
Känguru Wettbewerb
Am 19. März 2026 knobelten weltweit wieder rund 6 Millionen Kinder und Jugendliche aus über 100 Ländern beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik. Wie es bereits Tradition ist, war auch die Realschule Neureut wieder mit dabei.
Ziel des größten Mathematikwettbewerbs der Welt ist es, auf spielerische Weise Begeisterung für das Fach Mathematik zu wecken. In 75 Minuten lösen die Schülerinnen und Schüler abwechslungsreiche Aufgaben, bei denen logisches Denken, Kombinationsgeschick und Kreativität gefragt sind.
In diesem Jahr nahmen 90 unserer Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5, 6, 7 und 10 die knifflige Herausforderung an und stellten sich mit großem Engagement
den zahlreichen Multiple-Choice-Aufgaben.
Am 7. Mai war es dann endlich so weit und wir durften im Rahmen einer Siegerehrung die drei besten Schülerinnen und Schüler jeder teilnehmenden Klasse gebührend feiern.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs konnten sich neben einer Urkunde mit der erreichten Punktzahl und einer Broschüre mit den Lösungen auch über ein kleines Knobelspiel freuen. Darüber hinaus wurden zwei Schülerinnen mit einem besonderen Preis ausgezeichnet: Für den weitesten „Känguru-Sprung“, also die größte Anzahl an aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erhielt Sina Lamprecht (6c) ein T-Shirt

Die höchste Gesamtpunktzahl der Realschule Neureut erzielte Mila Wabbel (7b). Sie durfte sich über ein weiteres Knobelspiel freuen.
Wir gratulieren den Preisträgerinnen zu ihren tollen Leistungen und sind stolz auf alle, die mitgemacht haben!
(Mor)
Über den botanischen Tellerrand schauen
In der Schulgarten AG war die Luft raus. Aktuelle Pflegearbeiten: Laub, Laub und nochmal Laub. Da tat ein Perspektivwechsel gut.
So setzten wir uns Mitte April in die Straßenbahn und fuhren in die Innenstadt. Nach einem kurzen Fußweg kamen wir am Botanischen Garten Karlsruhe an und wurden freundlich in Empfang genommen. Im Anschluss an eine kurze Einweisung wurden wir durch die drei Gewächshäuser - und damit durch drei verschiedene Klimazonen - geführt

Wir erfuhren allerlei Interessantes über die Pflanzen dort: zum Beispiel, dass Kakteen Dornen und Rosen Stacheln haben, dass es einen Kaktus namens „Schwiegermuttersitz" gibt, wie man Zimt vom Zimtbaum erntet, wie Papyrus genutzt wird, dass eine Ananas nur ein einziges Mal in ihrem
Pflanzenleben blüht (und dementsprechend nur eine einzige Frucht bildet!), dass wir im Schulgarten leider weder Kakaobäume noch Mangobäume kultivieren können und vieles mehr. Anschließend durften die Kinder dann noch gärtnerisch tätig werden, kleine Anzuchttöpfchen mit Pompoms, Farbe und Klebeband verzieren, mit Erde füllen und Kresse, Bohnen oder Radieschen darin aussäen.
Der Besuch im Botanischen Garten hat sich auf jeden Fall gelohnt!
(Ans)
Orientierung mit dem Stadtplan
Ausgestattet mit Stadtplänen und Regenjacken erkundeten Mitte April die FünftklässlerInnen der Realschule Neureut den Nahraum um das Schulzentrum herum.
Bevor es los ging, wurden alle noch einmal an die Verkehrsregeln erinnert. Dann durften die Kinder in Kleingruppen ausschwärmen.

Anhand einer im Stadtplan markierten Route liefen die Gruppen kreuz und quer durch den Stadtteil und fotografierten an jeder Kreuzung die Straßenschilder.
So konnte am Ende schnell überprüft werden, ob das Navigieren mit dem Stadtplan erfolgreich war.

Am Ziel erhielten die Teilnehmenden noch eine leckere Überraschung,
so hatten alle großen Spaß daran, ihre Orientierungskompetenz zu stärken.
(MüJ)
Kurzaustausch mit unserer Partnerschule in Dettwiller
Der lang ersehnte Tag war da. Wir durften die französischen Austauschschüler von unserer Partnerschule in Dettwiller, im Elsass, hier bei uns begrüßen.
30 junge Menschen besuchten unsere Stadt und trafen ihren Austauschpartner vom letzten Jahr wieder. Wir hatten gemeinsam ein buntes Programm geplant.
Wir erkundeten am Dienstag den Zoo, machten dann eine Rallye durch die Innenstadt und trafen uns alle am Botanischen Garten wieder.
Nun ging es besonders weiter: Ein Teil der Franzosen blieb für zwei Nächte hier bei ihrem Partnerkind.
Der andere Teil der Franzosen fuhr mit drei deutschen Kindern zu sich nach Frankreich. So konnten die Schülerinnen und Schüler beider Nationalitäten die Erfahrung eines Gastfamilienaufenthaltes machen.

Der gemeinsame Abschluss fand in Colmar, dem kleinen Venedig des Elsass, statt. Beide Austauschgruppen reisten mit einem Bus an und trafen sich wieder,
um die Stadt zu erkunden. Wir besuchten das Unterlindenmuseum, nahmen ein Picknick am Kanal und ließen uns in Gruppen, geführt von französischen Schülern,
Colmar zeigen. Es war eine spannende Erfahrung, sich auf das Leben in einer anderen Familie und Kultur einzulassen. Nicht nur die Sprachkenntnisse haben sich erweitert,
sondern auch das Verständnis für das Leben in einem anderen Land.
(Höfl, Keh)

Realschule Neureut