Realschule Neureut

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Schulbauernhof – 2 Wochen Lernen auf andere Weise

Die Klasse 6a war mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Dörr und Frau Behrenbeck vom 24.06. – 05.07. auf dem Schulbauernhof in Niederstetten-Pfitzingen.

An jedem Tag gab es verschiedene Dienste, die auch zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten mussten. Für den Stalldienst musste man schon um 6 Uhr aufstehen. Witzig war, dass manche Kühe genauso hießen wie die Mädchen aus unserer Klasse, z.B. Aurora oder Amira. Vor, während und nach dem Melken der Kühe und Ziegen fütterten wir alle Tiere im Stall. Nach dem Frühstück trieben wir sie auf die Weide, auch Lavendel (das Pferd) und die Schafe. Abends holten wir die Tiere erst herein und dann wiederholte sich das Ganze. Der Küchendienst begann um 07.30 Uhr und bereitete das Frühstück vor, danach aber auch schon das Mittagessen und den Kuchen, den es jeden Tag gab. Abräumen gehörte natürlich auch dazu. Anders als zuhause machte das Spülen mit der modernen Maschine richtig Spaß. Manche von uns lernten auch, Brot zu backen, Schnitzel zu panieren und anzubraten und Eis herzustellen. Tatsächlich mussten wir hier rechnen – wieviel Gramm Zucker, wieviel Milliliter und so weiter. Alle Rezepte mussten wir auf unsere Personenzahl hochrechnen – immerhin waren wir bei jeder Mahlzeit so um die 30 Personen.

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Die Kinder, die keinen Stall- oder Küchendienst hatten, arbeiteten auf dem Feld, auf dem Weinberg, im Garten oder auch im Kartoffelkeller und auf dem Getreidespeicher. Es gab sehr viel Arbeit, vor allem mussten wir viel Unkraut jäten, aber auch Kartoffelkäfer absammeln, Kirschen ernten, Himbeeren und Johannisbeeren pflücken und Kartoffeln sortieren. Am meisten Spaß machte uns die Heuernte und das Gras holen. Alle durften Traktor fahren. Weil es so heiß war, arbeiteten wir an manchen Tagen schon vor dem Frühstück von 6.30 – 8.00 Uhr draußen. Dafür hatten wir dann eine lange Mittagspause, die wir ausgiebig für Wasserschlachten auf dem Hof nutzten. In der ersten Woche auf dem Hof hatten wir in allen Diensten mal gearbeitet; in der zweiten Woche durften wir uns dann wünschen, wo wir arbeiten wollten. Außerdem gab es auch noch andere Tätigkeiten, zu denen man sich melden konnte: Butter, Sahne oder Käse herstellen z.B., Mithelfen bei der Direktvermarktung auf den Dörfern und auf dem Markt in Bad Mergentheim. Interessant war es auch, für einen Tag auf einem anderen Bauernhof mitzuarbeiten, z.B. auf einem Schweinemastbetrieb oder einem Geflügelhof. Die Landwirte waren sehr nett und zeigten uns, wie sie arbeiteten.

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Das Essen war überall hervorragend; auf dem Schulbauernhof und bei den Nachbarlandwirten. Abends waren wir alle müde, trotzdem waren wir fast jeden Abend bis ca. 22 Uhr auf (manche auf länger), lasen das Buch „Löcher“, machten ein Tischtennis- und ein Kickerturnier oder spielten Fußball, Basketball und Gesellschaftsspiele. Nachts konnten wir dann gut schlafen. Am Wochenende war auch Küchen- und Stalldienst, alle anderen durften aber mal chillen.

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Am Samstag kam der Schulbauernhofimker und informierte uns über die Bienen und seine Arbeit. Direkt aus der Wabe durften wir Honig probieren. Samstagabend grillten wir am Lagerfeuer und Sonntag besuchten wir den Wildtierpark in Bad Mergentheim. Insgesamt war es zwar für uns sehr anstrengend, manche hatten zwischendurch auch mal Heimweh, aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Schulbauernhof waren sehr nett. Es waren zwei sehr tolle Wochen auf dem Schulbauernhof.

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Amira, Sidney, Xenia, Benjamin aus der 6a

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